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07.11.06 | Das Jaguar XK Cabrio
 Eine Marke für sich ist der elegante schöne Brite, kein italienischer Maserati und kein deutscher Porsche, wenn er mit seinem kraftvollem Motor auch als Alternative denkbar wäre. Der Jaguar bleibt sich treu - bei allem Temperament und allen technischen Innovationen very british. Dynamisch, elegant, stilvoll.
Ganz exklusiv ist die bald fünf Meter lange flache Flunder mit einem Fußgängerschutz ausgestattet: Prallt ein Passant von vorne aufs Auto, fängt ihn eine „intelligente“ Motorhaube auf. Sie drückt sich in Sekundenbruchteilen nahe der Windschutzscheibe hoch und dämpft den Aufprall des Kopfes ab. Eine kluge Vorrichtung, die andere Autobauer mehrheitlich übernehmen sollten.
Doch die meisten Jaguarfahrer werden andere Qualitäten schätzen an dem neuaufgelegten Modell, mit dem sich die Ford-Tochter im gehobenen Sportsegment behaupten will: Ganz aus Aluminium ist der XK, die Karosserie wiegt 345 Kilogramm. Das fahrbereite Cabrio bringt inklusive Durchschnittsfahrer 1735 Kilogramm auf die Waage. Ein Leichtgewicht in dieser Klasse, das mehr Dampf bei gleicher PS-Zahl entwickelt. Entsprechend sind die Fahrleistungen: von Null auf 100 in knapp 6,3 Sekunden und eine abgeregelte Höchstgeschwindigkeit von 250 km/h, die alle Möglichkeiten zwischen gemütlichem Cruisen und aggressivem Heizen eröffnet. Im komfortablen Innenraum bleibt es beim leisen Fauchen- ist das Verdeck offen freut sich der Fahrer am satten Sound des überarbeiteten 4,2-Liter- Triebwerks.
Freude bereiten die Sitzheizung, das über einen großen Touch-Screen leicht bedienbare DVD-Navigationssystem, die Einparkhilfe (leider nur hinten) und viele kleine Aufmerksamkeiten. Der gerade verliehene Auto-Designpreis 2006 einer großen Autozeitung ist nicht mehr als eine Draufgabe für einen der Schönsten im Lande. Als Alltagsauto ist er zu empfindlich- und zu teuer. Kenner finden die mehr als 100000Euro preiswert. www.jaguar.de |
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23.10.06 | Krug Vintage 1995
 Nach elf Jahren sorgfältiger Reifung in den Kellereien in Reims präsentiert Krug jetzt seinen neuen Jahrgangs- Champagner aus dem ausser- gewöhnlichen Erntejahr 1995.
Das Haus Krug, das seit 1843 ausschließlich Prestige-Cuvées hervorbringt, präsentiert nun den Krug 1995, einen brillanten neuen Vintage, der einen einzigartigen Erntejahrgang verkörpert. Die Präsentation eines neuen Jahrgangschampagners aus dem Hause Krug ist immer ein faszinierendes Ereignis, denn nur wenn sich die Qualität, aber darüber hinaus auch die Persönlichkeit und die individuellen Besonderheiten eines Jahrgangs als wirklich außergewöhnlich erweisen, beschließt Krug, einen Vintage zu erzeugen. Der Krug Vintage ist geradezu ein Manifest, mit dem das Haus seine definitive, einmalige Interpretation eines besonderen Jahrgangs kreiert: Ihn ihm kommt die Intensität und Eleganz, der die Marke ihr Renommee verdankt, beispielhaft zum Ausdruck.
Der Krug 1995 ist unverkennbar ein Spross des Hauses Krug und zugleich ein absoluter Vertreter des Jahrgangs 1995 - ein geradliniger und zugleich geistvoller, ein harmonischer und zugleich komplexer Champagner, in dem die Wärme der Sommersonne durch die Frische der Herbstnächte gedämpft wird. Sein schöner blassgoldener Glanz und die lebhafte Perlage ziehen das Auge sofort in ihren Bann, und in der Nase besticht die rare Kombination aus Reife und Finesse mit einem Anflug von weißen Blüten. Gleich beim ersten Schluck schmeichelt er dem Gaumen mit Honig- und Mandelnoten, die eine vollmundige Textur und ein facettenreiches Finale ankündigen. Vor diesem Hintergrund kommt seine anregende Frische wunderbar zur Geltung. Der Krug 1995 ist ein Klassiker mit Charisma, ein echter Verführer, der dem legendären Stil des Hauses eine ganz persönliche, temperamentvolle und lebhafte Note verleiht.
Ein besonders reizvoller Charakterzug der Vintage-Champagner von Krug ist selbstverständlich ihre Fähigkeit - unter optimalen Lagerbedingungen - praktisch endlos lange zu reifen. Dabei durchlaufen sie unterschiedliche Phasen, in denen immer wieder andere einzelne Noten hervortreten und die globale Geschmacksbalance verändern. Für Rémi Krug, dem Präsidenten des Hauses, erinnert das subtile Zusammenspiel zwischen Reife und Finesse des Krug 1995 an die Jahrgänge 1969 und 1979, deren Harmonie bis heute gepriesen wird. "Doch dieser neue Vintage“, unterstreicht er, "besticht vor allem durch seinen individuellen Charakter, der genau das verkörpert, was die Menschen an Krug schätzen. Der Krug 1995 ist ein Champagner, der uns schon heute bezaubert und in den kommenden Jahren und Jahrzehnten immer wieder überraschen wird."
www.krug.com |
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17.10.06 | Seide - Kreativität und Luxus
 Auf dem leuchtend roten Stoff glitzern die Medusenköpfe aus Swarovski-Kristallen – das Tuch ist eine Auftragsproduktion für das extravagante Mailänder Modehaus Versace. Die breiten, matt schimmernden Seidenbänder daneben werden aus Rom geordert, wenn Papst Benedikt XVI. zur weißen Soutane eine neue Schärpe wünscht. Und das Eichenlaub auf dem Seidenbrokat „Quercino“ ziert Sofakissen im Weißen Haus.
Es ist unmöglich, so etwas woanders zu finden. Die italienische Seide unterscheidet sich in der Fülle des Tuchs und im Glanz der Farben von asiatischen Erzeugnissen. Beim Faden fängt es an, schon die Vorbereitung der Faser ist in Italien anders. Markenzeichen der Seidenmacher aus Como sind die Finissage-Techniken, mit der Chiffon, Twill, Taft, Satin, Mousseline, Organza, Shantung und Crêpe de Chine immer neu veredelt, beschichtet oder strapaziert werden. Am Ende fühlt man den Unterschied.
Mantero betreibt in Como den ultramodernen Laden La Tessitura, den ersten ganz der Seide gewidmeten Concept Store der Welt. In die restaurierte Fabrikhalle einer stillgelegten Weberei aus dem Jahr 1887 sind Verkaufsladen, Galerie, Lounge Bar und Bibliothek eingezogen. Wo einst Fäden verwoben wurden, werden heute Kompetenzen und Werte verknüpft. Dieser Ort will die Sinne wecken. www.mantero.com |
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10.10.06 | Von der ehemaligen DDR-Staatsbank zum Luxushotel
 Topmanager, Präsidenten und Popstars sollten die Treppe nehmen, nicht den Aufzug. Jede Eichenholzstufe atmet deutsche Wirtschaftsgeschichte, das Haus diente früher der Dresdner Bank und dann der Staatsbank der DDR; Adlige schritten hier nach oben, um über ihr Vermögen zu sprechen, hielten sich zitternde Unternehmer an den geschmiedeten Stahlgeländern fest, nachdem ihre Kredite gekündigt wurden, eilten DDR-Staatsbeamte eilfertig mit Notizen zu den Mächtigen. Heute sieht dieses Treppenhaus frisch aus wie am ersten Tag. Der Marmor ist kühl und glatt wie ehedem, die Geländer glänzen leicht, wo früher Kerzen brannten, hängen heute moderne Leuchten.
Vom 12. Oktober an will Forte das Hotel de Rome in den Reigen der wahren Grandhotels der Welt einreihen, zu denen Häuser wie das Brenner’s Park-Hotel in Baden-Baden, das Principe di Savoia in Mailand, das Savoy in London oder das Ritz in Paris gehören. Ihnen allen gemein ist eine lange Historie, die über Jahrzehnte den Ruf des Hauses festigte. Forte, der im März mit der Villa Kennedy in Frankfurt sein erstes Hotel in Deutschland eröffnet hat, will zwischen Gendarmenmarkt und Unter den Linden das beste Haus der Hauptstadt schaffen.
hotelderome.com |
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05.10.06 | Luxus vom Feinsten
Den perfekten Rahmen für eine Ausstellung der Sonderklasse bietet die Wiener Hofburg. Vom 16. bis 19. November werden bei der „Luxury, please“ die schönen Dinge des Lebens präsentiert, umgeben von Kunst, Kultur und anspruchsvoller Unterhaltung.
Mehr als 60 Aussteller aus den Bereichen Schmuck, Mode, Kunst, Uhren, Immobilien, Yachten, Fluggeräte, Autos und Kulinarik setzen ihr Luxusangebot auf 4.000 m2 in Szene. Marken, von A wie Aston Martin über B wie Bösendorfer bis V wie Versace werden sich in der Wiener Hofburg aneinander reihen. Künsterperformances, Fashion-Acts und unterschiedliche Lounges runden das Programm ab.
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