Auf der Millionärsmesse Moskau feiern die Reichen des Landes. Ein Parfumfläschchen für 50.000 Euro, ein Bett für 85.000, ein Handy für eine Million. Doch nicht nur Sportwagen, luxuriöse Jachten und deutsche Klaviere kommen gut an, auch Ökovillen stoßen auf reges Interesse. Statt purem Protz entscheidet immer häufiger der Genussfaktor.
Das beige Ledersofa des italienischen Luxusherstellers Fendi gibt es zur Moskauer Millionärsmesse zum Vorzugspreis von 25.000 Euro, die Sessel kosten 12.500 das Stück, die passende Lampe 10.000.
Einige Stände weiter präsentiert das Genfer Unternehmen Goldvish sein Designerhandy "Million de la nuit", mit dem die Schweizer speziell den russischen Markt im Visier haben. Entsprechend seines Namens kostet das Sprechgerät eine Million Dollar. Es besteht aus 140 Gramm Gold, die Zahlen auf der Tastatur und die Funktionsknöpfe sind mit mehr als hundert Brillianten besetzt.
Die Veranstalter der Luxusschau überschlagen sich mit Superlativen, sprechen von "Hunderten von exklusiven, neuen Präsentationen" und schwärmen von einem "Disneyland für Erwachsene". Märchenhaft sind zumindest die Preise. Ein Parfumfläschchen von Guerlain aus Kristallglas und mit schwarzen Diamanten kostet 50.000 Euro, eine Schlafstätte des Berliner Bettenbauers Franz Jaeger 85.000 Euro.
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